KNX Geräte: Grundlegende Übersicht für Einsteiger

Die meisten KNX Geräte sind nach der Installation gar nicht mehr zu sehen. Sie sitzen im Verteilerschrank oder in der Wand. Doch welche KNX Geräte gibt es und wofür sind sie da? Wir geben einen ersten Überblick über Sensoren, Aktoren, Schnittstellen und Co.

KNX Geräte

Das bewährte Bussystem zur Gebäudeautomatisierung lässt sich mit zahlreichen Komponenten hochindividuell gestalten. Wer möchte, kann die komplette Haustechnik über KNX automatisieren. In unseren Artikeln „Was ist KNX?“ und „Wie funktioniert KNX?“ haben wir bereits die ersten Grundlagen geklärt. Hier geht es mit den verschiedenen KNX Geräten weiter und welche Rolle sie im Smart Home übernehmen.

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Spannungsversorgung: Grundvoraussetzung an jeder Linie

KNX Spannungsversorgung 640mA
Nur mit Spannung auf der Busleitung können KNX Geräte kommunizieren. Dafür sorgt etwa die KNX Spannungsversorgung 20640REG von Jung. Foto: Jung.de

Damit alle KNX Geräte zunächst einmal arbeiten können, benötigt jede KNX Linie eine eigene Spannungsversorgung und eine Drossel. Da eine KNX Linie maximal 64 Teilnehmer haben kann, die jeweils maximal 10 mA benötigen, reicht pro Linie eine Spannungsversorgung mit 640 mA. Wer schon bei der Planung erkennt, dass eine Linie auch in Zukunft nicht mehr als 32 Teilnehmer haben wird, kann auch zur Variante mit 320 mA greifen. Interessant wird es bei den weiteren Features einer KNX Spannungsversorgung. Viele Modelle ermöglichen etwa unterbrechungsfreien Betrieb bei Netzausfall und überwachen gleichzeitig die Busspannung. LEDs zeigen dabei den aktuellen Status an und über einen potenzialfreien Kontakt kann bei Bedarf eine Störungsmeldung erfolgen.

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